Wettkampf

Erfolgreicher Härtetest mit starker Konkurrenz im Gelände

Deutscher Cross-Cup in Darmstadt (26.11.17)

Start Männer Open & U20

Starker Auftritt von D. Werminghausen

B. Rein reiht sich im Mittelfeld ein

Cross-Sprint der Frauen mit J. Rieger

D. Rein rennt ins Cross-Sprint Finale

(ft

Zahlreiche Athleten aus den Trainingsgruppen von Thomas Jeggle und Florian Vek unterzogen sich beim traditionsreichen Darmstadt Cross einem Härtetest gegen starke Konkurrenz. Die Veranstaltung in Südhessen bildet den finalen Wertungslauf des Deutschen Cross-Cups und dient gleichzeitig seit Jahren als entscheidender Qualifikationswettkampf der Jugend- und Juniorenklassen für die Crosslauf-Europameisterschaften. Somit konnten sich die Pliezhäuser Läufer auf verschiedenen Strecken auf dem gut belaufbaren Wiesenparcours mit der nationalen Elite messen.

 

Im mit 70 Läufern einem der größten Teilnehmerfelder des Tages, dem offenen Lauf der Männerklassen gemeinsam mit der EM-Quali der männlichen Jugend U20, bestätigte Demian Werminghausen seine derzeit guten Trainingseindrücke. Er schaffte es – entgegen seinem Naturell – über die Distanz von 6.600 Metern ein komplett gleichmäßiges Tempo anzuschlagen und sich auf der letzten der fünf großen Runden noch zu steigern, gibt sein Trainer Florian Vek zu Protokoll. Nach einem tollen Lauf gewann Werminghausen in 21:41 Minuten die Wertung der Männer Open, knapp vor seinem gelegentlichen Trainings- und ehemaligen Vereinskameraden Florian Totzauer. Im selben Lauf zog sich Boris Rein nach einer guten Trainingswoche als 35. (22:34 Minuten) achtbar aus der Affäre. Für ihn hatte das Rennen laut Trainer Thomas Jeggle reinen Trainingscharakter ebenso wie für Vereinskameradin Katja Fischer, die im Lauf der Frauen ebenfalls eine Distanz von 6.600 Metern zu bewältigen hatte. In einem von den Top-Läuferinnen Alina Reh und Konstanze Klosterhalfen dominierten Rennen auf europäischem Spitzenniveau belegte die Pliezhäuserin den 17. Platz (25:15 Minuten) unter 25 Starterinnen.

 

Für Julia Rieger ging es im Sprint-Cross mit Vor- und Endlauf über jeweils ca. 600 Meter in erster Linie darum, einen guten Belastungsreiz zu setzen. Im sehr kleinen Frauenfeld waren alle Teilnehmerinnen automatisch für das Finale qualifiziert, schlugen im Vorlauf dennoch ein passables Tempo an. Jule zeigte in Vor- und Endlauf jeweils eine solide Leistung und erreichte als Vierte in 1:57 Minuten das Ziel (Vorlauf: 1:59 Minuten), fasst Florian Vek zusammen.

 

Ebenfalls im Sprint-Cross trat Daniel Rein an. Für ihn war der Start eine erste kleine Überprüfung des Trainingsstands in Hinblick auf die 800 Meter-spezifischen Anforderungen und dieser Test fiel sehr gut aus, auch wenn es einen kleinen Wermutstropfen gab. Im Vorlauf gab es im Feld der 31 Starter von Anfang an harte, auch körperliche Positionskämpfe um die begehrten 12 Plätze für das Finale. Daniel setzte sich sehr gut in Szene und schaffte als 12. den Sprung ins Finale. Dort zeigte er dann von Beginn an ein sehr starkes Rennen und lag bis 200 Meter vor dem Ziel unter den ersten Sechs. In der vorletzten Kurve geriet er dann unglücklich in die „Zange“ von zwei anderen Läufern und stürzte. Daniel berappelte sich aber schnell und lief das Rennen zu Ende. Trotz dieses Malheurs war sein Trainer mit diesem Auftritt sehr zufrieden.

 

Gleiches gilt auch für Davide Hailer, der im Rennen der 31 U18-Läufer über 4.200 Meter Platz 21 (14:59 Minuten) belegte, vor allem aber mit einem deutlich verbesserten Schritt und Tempohärte überzeugte. Bei ihm macht sich das Training des letzten Jahres bemerkbar und man darf von ihm weitere Leistungssteigerungen erwarten.