Läufer feiern erfolgreichen Saisonausklang

19. Fleiner Seniorensportfest und 2. Feriensportfest (07.09.2019)

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Spätestens wenn der Kalender auf September umgeblättert wird, ist das ein deutliches Zeichen für das nahende Ende der Sommersaison. Entsprechend rar werden die Wettkampfgelegenheiten auf der Bahn. Während sich viele Sportler schon in die verdiente Pause verabschiedet haben, gingen einige Pliezhäuser Läufer noch einmal bei verschiedenen Sportfesten an den Start, um ihre individuellen Ziele zu verfolgen.

Daniel Rein stellt seine Schnelligkeit unter Beweis

Im Rahmen des Fleiner Feriensportfestes stellte Daniel Rein, der das Saisonende zu „Ausflügen“ auf die Sprint- und Unterdistanzen nutzt, über 400 Meter mit 52,23 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung auf. Mit der Zeit und Platz zwei bei den Männern war der Pliezhauser sehr zufrieden. Bereits am Mittwoch (04.09.2019) hatte er beim Abendsportfest in Pfungstadt über 100 Meter bei Gegenwind in 12,04 Sekunden nur knapp die 12-Sekunden-Grenze verfehlt und auch über 200 Meter in 24,24 Sekunden eine Bestzeit aufgestellt.

Florian Totzauer über 10 Kilometer unter 32 Minuten

Ebenfalls in Flein nahm Florian Totzauer 25 Stadionrunden in Angriff. Unterstützt wurde er dabei über drei Viertel der Distanz vom ehemaligen Vereinskameraden Peter Obenauer. Der Tübinger leistete hervorragende Dienste als Tempomacher, der absolut konstante Rundenzeiten vorlegte und auch bei den zahlreichen Überrundungen stets den optimalen Weg fand. Nachdem die Fünf-Kilometermarke planmäßig in etwas über 16 Minuten passiert wurde, blieb das Tempo hoch. Auch auf den letzten Kilometern ließ Totzauer nicht nach und erreichte dank einer flotten zweiten Hälfte (15:46 Minuten) das Ziel als Sieger nach 31:49,03 Minuten – seiner schnellsten Zeit seit fünf Jahren und nur 21 Sekunden über seiner Bestzeit aus dem Jahr 2009.

Lisa Griesinger, die zuletzt vor allem über 800 Meter mit Leistungssprüngen für Aufmerksamkeit sorgte, erwischte in Flein dagegen keinen so guten Tag und blieb über 1500 Meter hinter ihren eigenen Erwartungen zurück. In 5:06,92 Minuten verpasste sie ihre persönliche Bestzeit um zwei Sekunden und leider auch den erhofften Sprung unter die 5:00 Minuten. Trainer Thomas Jeggle ist allerdings überzeugt: „Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, wann bei ihr eine vier vor dem Komma bzw. dem Doppelpunkt steht.“

Gelungener Abschluss für Katrin Wallner

Für Katrin Wallner gab es in Pfungstadt nach einer für sie unbefriedigenden Saison über 1500 Metern wieder einen Lichtblick und Aufwärtstrend. In 4:34,37 Minuten lief sie Saisonbestzeit und blickt nun optimistisch auf das Wintertraining 2019/2020.
 

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