LVP-Laufgruppe legt Grundlagen für eine erfolgreiche Freiluftsaison
Teil 2: Bericht der Läufergruppe aus dem Ostertrainingslager in Milano Marittima
Da es unserem Fachpersonal für die Bedienung von unserem Chatbot „ChatLVP“ aus Trainings und Zeittechnischen Gründen nicht möglich ist an einem weiteren Bericht aus dem Trainingslager in Milano Marittima mitzuwirken, müssen Sie werte Leser nun mit einem klassischen Bericht vorliebnehmen.
Nachdem alle die ersten Trainingstage gut hinter sich gebracht haben, ging es am Mittwoch zur ersten längeren Laufeinheit in den Schlangenwald, die im Gegensatz zu den kürzeren Laufstrecken durch den Pinienwald in Milano Marittima eine willkommene Abwechslung bietet. Bika, Matze und Speedy konnten vom Schlangenwald Geschlängel offenbar gar nicht genug bekommen und liefen (unfreiwillig) ein paar Kilometer mehr.
Beim Mittagessen gab es dann am „Männertisch“ erste Unstimmigkeiten bezüglich der Essensbestellungen. Die älteren erfahrenen Athleten versuchten Alles um unseren Jungspunden den offensichtlich unfassbar komplizierten Bestellvorgang des Essens in italienischen Hotels näher zu bringen. Da war es auch nicht förderlich Essenwünsche in 3 Sprachen dem Essenplan hinzuzufügen. Die Bedienung konnte einem leidtun, da der Bestellzettel am Schluss komplizierter aussah, als die Formel die Speedy für seine Dissertation hergleitet hatte. Der Nachmittag war dann frei. Einige von uns fuhren zum Olivenbauern, einige relaxten im Hotel und wiederum einige mussten arbeiteten oder wie Lisa auf das Staatsexamen lernen.
Am Donnerstag standen dann die ersten Tempoläufe mit den Gruppen aus München und Tübingen auf dem Programm. Für den Großteil 6–8-mal 1 km durch den Pinienwald am Kanal. Das Programm konnte von allen ohne größere Probleme bewältigt werden. Mittags stand dann für jeden individuelles Training in Form eines Dauerlaufs oder im Gym auf dem Rad/Crosstrainer auf dem Programm.
Der Freitag stand dann ganz im Zeichen der Vorbereitung auf das erste harte Bahnproramm am Samstag. So absolvierten wir morgens ein Koordinations- und Sprintprogramm am Tierpark in Cervia. Mittags stand dann für Einige ein mittlerer Dauerlauf über 10 km und für unsere jüngeren Läufer eine Radeinheit im Gym auf dem Programm.
Am Samstag wurde es dann ernst. Es stand ein knackiges Bahn-Programm zwischen 300-400m für alle auf dem Trainingsplan. Dank der tollen Atmosphäre und großer Trainingsgruppen im Stadion lief die Einheit bei den Meisten sehr gut. Das Programm absolvierten wir wieder zusammen mit den Gruppen aus Tübingen und München.
Wie jedes Jahr im Ostertrainingslager stand dann abends die berühmte Osterparty am Strand und im Zentrum von Milano Marittima an. Für unseren Neuzugang Paul gab es eine Fülle an tollen Autos zu bewundern. Von Maserati, Ferrari, Porsche, Lamborghini, Mercedes war alle dabei und Paul konnte hier mit seinem Fachwissen uns andere mächtig beeindrucken.
Nach einer für manche kürzeren Nacht, ging es dann am Sonntag zum traditionellen Osterlauf mit allen anderen Vereinen und Trainingsgruppen in den Schlangenwald. Während für unsere Mittelstreckler 12-16 km auf dem Programm stand ging es für Bika, Lisa, Christian, Lisa, Sophie und Matze auf die große 20 km Runde durch den Schlangenwald. Für Sophie und Matze endete der Lauf allerdings noch nicht nach den 20 km, da sich Sophie für den Marathon in Düsseldorf vorbereitet lief sie zusammen mit Matze nochmal 10 km weiter.
Mittags genossen wir unseren freien Nachmittag am Strand und in der Stadt. Der Montag diente dann mit zwei regenerativen zur Vorbereitung auf das Abschlussprogramm am Dienstagmorgen im Stadion.
Das Fazit der Abschlusseinheit viel dann bei einigen sehr gut aus Anderen merkte man die Strapazen der letzten 9 Tage und den Trainingsrückstand aufgrund von Verletzungen an.
Mit einer regenerativen Laufeinheit oder auf dem Rad im Gym brachten wir dann den letzten Trainingstag auch noch gut hinter uns.
Nach dem obligatorischen Dauerlauf vor dem Frühstück ging es dann nach diesem auf die Heimreise.
Insgesamt können wir wieder auf ein sehr schöne und erfolgreiche 10 Tage Trainingslager in Milano Marittima zurückblicken. Die meisten konnten sich eine gute Basis für die nun kommende Freiluftsaison schaffen aber auch die diejenigen, die noch mit Verletzungen oder Trainingsrückstand zu kämpfen haben konnten in den 10 Tagen positive Fortschritte machen.
Ein großes Dankschön, für die wie jedes Jahr tolle Organisation und das Training, geht an unseren Trainer Thomas Jeggle.